Das Zebra Magazin



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Resili­en­z­ca­fe

In Stürmi­schen Zeiten halt finden

Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, war es endlich so weit: Das erste Resili­en­z­ca­fé in Emden öffne­te im gemüt­li­chen Café Neben­an im Ostfrie­si­schen Landes­mu­se­um seine Türen – und legte damit den Grund­stein für ein neues, regel­mä­ßi­ges Angebot, das Menschen zusam­men bringen und stärken möchte.


Ein Café, ein Thema

Ich liebe diese Momen­te, in denen man merkt: Jetzt entsteht etwas Neues.
Genau so fühlte es sich an, als ich am 19. Oktober 2025 das aller­ers­te Resili­en­z­ca­fé in Emden im Café Neben­an eröffnete.

Das Leben an der Küste kennen wir gut: Manch­mal zeigt sich die Nordsee sanft und ruhig, manch­mal drückt der Wind heftig gegen uns. Genau dieses Bild diente als Leitmo­tiv für das Auftaktthema:

„In stürmi­schen Zeiten Halt finden“.

Das Resili­en­z­ca­fé Emden ist ein offener Raum, der Menschen dabei unter­stützt, genau diesen Halt in sich selbst zu entde­cken – durch Impul­se, Austausch und kleine, aber wirkungs­vol­le Übungen. 

Was mich wirklich berührt hat: Die Vielfalt.

Berufs­tä­ti­ge, Rentne­rin­nen, Menschen in helfen­den Berufen, Künstler:innen, Skepti­sche, Sponta­ne – und alle kamen aus demsel­ben Grund:
Weil das Leben manch­mal stürmisch ist. Und weil wir alle lernen dürfen, Halt zu finden.

 

Was passiert, wenn Fremde über stürmi­sche Zeiten sprechen?

Zunächst: Überra­schend viel Schönes.
Ein bisschen Geläch­ter.
Manches Nachdenk­li­che.
Und immer wieder dieses „Ach, dir geht’s auch so?“

Ich starte­te mit der Frage:

„Was gibt mir Halt?“

Auf dem Flipchart sammel­ten wir Gedan­ken – und nach wenigen Minuten war es voller achtsa­mer, ehrli­cher, mutiger Ideen:

  • Mein Atem als Anker (4–7‑8 Atmung)

  • Welche Anker habe ich schon?

  • Wer oder was ist in meinem Leben wie ein Hafen?

  • Welche kleinen Ritua­le geben mir Halt?

  • Welche kleine Verän­de­rung könnte mir schon heute helfen?

  • Welche Stärke hilft mir durch stürmi­sche Zeiten?

Dann füllte sich der große Tisch mit kleinen farbi­gen Karten – jede einzel­ne ein Stück geleb­te Resilienz.

Darauf standen Dinge wie:

  • Achtsam­keit

  • Laufen

  • Singen

  • Selbst­lie­be

  • Tanzen

  • Hobbys

  • Anker = Hund & Haus

  • Ritual für Halt: bewuss­tes Atmen am Morgen

  • Stärke in mir: Verbin­dung zu den eigenen Werten

Ich war so bewegt davon, wie ehrlich die Menschen teilten, was sie durch schwe­re Zeiten trägt.

Manche Karten brach­ten zum Schmun­zeln – und genau diese Leich­tig­keit machte den Nachmit­tag so beson­ders.
Andere waren tief und persön­lich.
Alle waren echt.

Echte Gesprä­che und  ehrli­ches Lachen

Es passier­te das, was man nicht planen kann:
Ein Raum voll Vertrau­en entstand.

Marian­ne brach­te es später so wunder­bar auf den Punkt:

„Ein gelun­ge­ner Nachmit­tag – kurzwei­lig, inter­es­sant und mit großer Resonanz.

Kurz gesagt: Es war nicht schwer, nicht verkopft, nicht “seminar­mä­ßig”.

Es war einfach… gut.

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